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Informationen zur Schöffenwahl und Jugendschöffenwahl

für den Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2023

 

Lübecker Bürgerinnen und Bürger, die das Ehrenamt einer Schöffin beziehungsweise eines Schöffen für die Geschäftszeit 2019 bis 2023 übernehmen möchten, können sich bis zum 30. April 2018 bei der Hansestadt Lübeck bewerben.

Es ist möglich, sich parallel als Schöffe und Jugendschöffe zu bewerben; gewählt wird man allerdings nur als Schöffe oder Jugendschöffe. 

Die Bürgerschaft und der Jugendhilfeausschuss schlagen doppelt so viele Kandidaten - wie an Schöffen benötigt werden - dem Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht vor, der in der zweiten Jahreshälfte aus diesen Vorschlägen die erforderliche Zahl der Schöffen/Hilfsschöffen und Jugendschöffen/Jugendhilfsschöffen wählen wird.  

 

Schöffen sind ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit. Sie wirken in Strafverfahren bei den Schöffengerichten der Amtsgerichte und bei den Strafkammern der Landgerichte in der Hauptverhandlung mit. Die Schöffen sind unabhängig und haben gleiches Stimmrecht wie die Berufsrichter. Sie urteilen über Schuld oder Unschuld eines Angeklagten und tragen die gleiche Verantwortung für einen Freispruch oder eine Geld- oder Freiheitsstrafe wie die Berufsrichter.

Die gesetzlichen Grundlagen finden sich in §§ 30 ff. Gerichtsverfassungsgesetz, § 44 Deutsches Richtergesetz.  

Gesucht werden BewerberInnen, die in Lübeck wohnen und am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind nur deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen müssen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Polizeibeamte, Bewährungshelfer usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Wichtiger Hinweis: Es ist jetzt auch möglich, sich erneut zu bewerben (bei erfüllen der sonstigen Voraussetzungen) wenn man bereits zwei Geschäftszeiten hintereinander als Schöffe oder Jugendschöffe tätig ist.

Neben diesen formalen Kriterien sollen die Bewerber aber vor allem bestimmte Grundfähigkeiten mitbringen, die notwendig dazu gehören, wenn man über andere Menschen qualifiziert urteilen soll. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – körperliche Eignung.

Jugendschöffinnen und -schöffen sollen zusätzlich über eine erzieherische Befähigung in der Jugenderziehung verfügen.  

 

Ansprechpartnerin:    Frau Hildegund Schröter

Telefon :                       (0451) 122-7312 oder -1230

e-Mail:                           logistik@luebeck.de

Fax:                               (0451) 122 - 7399

   

sind in der Rathauspförtnerei und  in den Stadtteilbüros Innenstadt und St. Gertrud erhältlich. Sie können auch formlos per E-Mail (siehe Auskunft) angefordert werden.

 

 

   
 Schöffin/ Schöffe Jugendschöffin/ Jugendschöffe

Drucken Sie bitte das ausgefüllte Formular (2 Seiten) aus, unterschreiben Sie es persönlich und übermitteln Sie es per Fax, Post oder E-Mail. 

Landgericht Lübeck

 Schöffen-Fibel